Lili Jo

Kategorie

Zusatzseiten

Werbung

Gratis bloggen bei
myblog.de

Archiv

Wo ein Wille...

01.03.2006

Wo ein Wille... Jaja, Lili beginnt ihren Willen und zielgerichtetes Handeln zu entdecken. Was passiert, wenn man quiekt? Lacht? Weint? Wie lange muss man weinen, bis man bekommt, was man haben will? Und wie kann man Mama davon überzeugen, dass die Flasche viel bequemer als die Brust ist?
Da ist so ein gemeinsam sturer Kopf von Papa und Mama wirklich doof.

Was gibt es sonst Neues?

Der Schnpfen hat sich zu einer wirklich nervigen Erkältung ausgeweitet und legt immer noch die ganze Familie lahm. Wobei Lili noch am besten von allen wegkommt. So haben wir letzte Woche dann auch in der Hoffnung auf schnellere Genesung alle Kurse gestrichen, was scheinbar aber nicht wirklich viel brachte. Immerhin haben wir so die anderen Kursteilnehmer vor unserem Virus verschont.

Lilis neue Eckdaten:
Alter: 16 Wochen bzw. 3 1/2 Monate
Gewicht: 6,6 kg, Größe ca. 68 cm, Kopfumfang 42 cm.
Neue Buchstaben: j, ö, d, l.

Lili quiekt, wenn sie gut gelaunt ist, die Tonleiter rauf und runter und freut sich ein Loch in den Bauch. Sowieso lässt sie sich ziemlich schnell begeistern. Leider ist sie auch genauso schnell immer wieder 'knutterig'. Ihr Hang zur Ungeduld ist nach wie vor ungebrochen und der Hauch von Überforderung wird sofort mit Protestgeschrei quittiert. Überhaupt lassen sich mittlerweile ganz gut die einzelnen Schrei- und Weinstimmungen unterscheiden.
Weinen mit echten Tränchen kommt eigentlich recht selten vor. Meist nur, wenn sie sich vergessen oder zurück gesetzt fühlt (was aber nie der Fall ist...).
Dafür ist die Palette der Proteste ziemlich farbenfroh und geht über Grummeln über Wehklagen bis hin zum 'Schüppchen', der schmollend vorgeschobenen Unterlippe mit herzallerliebstem Weinerchen. Aber das gibt's eigentlich nur, wenn sie das Gefühl hat, man will ihr nichts zu essen geben, nur weil man sie kurz vor sich hält und ansieht, statt ihr sofort zu geben, wonach sie verlangt.

Lilis Zähne stehen immer deutlicher im Kiefer. Sie zeichnen sich bereits richtig weiß im Fleisch ab. Unten sind zwei Zähnchen zu sehen, oben bereits die ersten vier. Sie sabbert immer noch auf Teufel komm raus und wirft sich wie ein kleiner Wolf auf alles, was man in den Mund stecken und beißen kann. Einschließlich Knurrgeräusche oder einem Attacke-Quieker.

Mit den gleichen Geräuschen wirft sie sich auch allem entgegen, das Nahrung bedeutet. Selbst das Teefläschchen wird überfallen, als hätte sie einen Gang durch die Wüste gemacht. Lilis Hang zur Dramatik ist schon nicht ohne...

Wenn man ihr Dinge entgegen hält, greift sie zielsicher danach. Alle anderen Sachen werden bisher nur mit den Augen erfasst. Einzig das Spielzeug auf ihrer Decke greift sie auf, wenn ihre Hand dranstößt. Und schmeisst sie, wie auch den Schnuller, in hohem Bogen durch die Gegend.

Achja: Lilis heftiges Spucken ist nach einer kurzen Therapie mit Arsenicum Album wie weggeblasen.


Lili das letzte Mal im blauen Anzug

Der Ball ist rund und Zehen toll!

15.03.2006

Der Ball ist rund - und allein diese Tatsache macht ihn zum begehrten Objekt der Kinderbelustigung. Vor allem, wenn er mehrfarbig ist und am Wollfaden hängend mit Händchen oder Füßchen angeschubst wird. Heissa! Das macht Spaß! Wer in aller Welt ist Mr. Beckham? Here comes Lili! Mindestens weltbeste Wasserballtreterin, jajaja!
Achja, und weil's so schön ist: Man kann ganz prima auf so einem Ball balancieren - und natürlich parallel testen, ob gelb genauso gut wie rot schmeckt.
Wovon hier die Rede ist? Lili hat ihren zweiten und dritten PEKiP-Tag mit ebensolchen Ballexperimenten hinter sich gebracht und was sollen wir sagen? Sie hatte Spaß für 'ne Mark. Sie quiekte am lautesten von allen und mit der größten Inbrunst. Im Bekrümeln haben sich nachher alle gegenseitig den Rang abgelaufen. Oder auch im Weit- und Schnellpullern haben die nackten Babies sich gegenseitig nichts geschenkt. Ein jeder wollte da der Beste sein.

Auch beim ersten Babyschwimmen war Lili mit voller Begeisterung bei der Sache. Endlich mal eine Badewanne, die so groß ist, dass man ganz feste und frei strampeln kann. Zuhause sind da immer die Beine von Mama oder Papa im Weg... Und als Lili und Mama dann aus dem Wasser sind, Mann, war das kalt! Da musste Lili ganz schön mit dem Kiefer klappern!

Zehen sind eine so tolle Sache! Dumm nur, dass man nicht immer so frei drankommt. Da braucht's dann ein bisschen Hilfe von den Großen. Aber dann! Dann wandert der dicke Zeh in den Mund und wird ordentlich mit der Zunge inspiziert. Wunderbar!

Lili bekommt jetzt auch 'dickere Milch' zugefüttert. Die normale Milch war dann doch nicht mehr genug. Naja, wenn man auch soo groß ist. Also gibt's ab jetzt Muttermilch im Wechsel mit Folgemilch 2 von der Ziege. Das hält dann auch mal eine Zeit vor. Das Wickeln nach den Mahlzeiten ist allerdings zur Zeit aus Lilis Sicht zum Heulen. Warum, weiß niemand so genau. Nichts ist anders. Außer den vielen Tränen, die das Wickeln die letzten beiden Tage mit sich bringt. Dass Tränen auch gezielt im Protestgeschrei eingesetzt werden können, haben wir bereits mehrfach erleben dürfen. Bleibt zu hoffen, dass das nur eine kurz Phase ist. So wie das nächtliche Aufwachen und hungrig sein. Gestern war die erste Nacht seit zwei Wochen, ohne nächtlichen Boxenstopp um den drei Uhr Dreh. Da zeigt sich gut, dass sich Nachlässigkeit im Rhythmus nicht lohnt.


Lili in action